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Rückblick auf die Seminare 2013

PICT0050Nach einer sehr positiven Resonanz auf die überbetrieblichen Seminare im Winter 2012/13 hat nun jüngst im Oktober eine neue Seminarreihe begonnen. Zukünftige Wunschthemen wurden realisiert, und wir sprachen im ersten Seminar des Herbstes mit Gerhard Eisenkolb über die Wolkenformen und deren Ausdruck der Bildekräfte im Jahreslauf. In Bezugnahme auf Goethe, Rudolf Steiner und Maria Thun erörterten wir die elementaren Zusammenhänge zwischen den Wolkenformationen, den Planeten und den Sternzeichen am Firmament, sowie deren Bedeutung für unsere alltägliche Arbeit mit der Natur.

Ebenfalls auf Wunsch der letztjährigen Seminarteilnehmer werden wir uns Ende November im nächsten Seminar mit dem Ringen der biologisch-dynamischen Landwirte und Gärtner um das Gleichgewicht zwischen Idealismus und Wirtschaftlichkeit auseinandersetzen. In besonderer Erinnerung bleibt für mich das Seminar mit Gothart Willmann im Frühjahr, in dem wir über die Rolle des Kompost in der bio-dynamischen Arbeit sprachen. Wenige Monate vor seinem unerwarteten Tod durften wir noch einmal erleben, wie Gothart mit uns über das sprach, was für ihn auf seinem langen Lebensweg essentiell war und ihn bis zuletzt Tag für Tag angetrieben und bewegt hat.

Ich empfinde die überbetrieblichen Seminare als eine sehr sinnvolle und inspirierende Ergänzung zu den ‚normalen‘ Ausbildungsinhalten und freue mich auf die kommenden Seminare.  > Jahresbrief 2013 / David Willmann

Wir füllten Mist in Kuhhörner

Artikel-3-1-246x300Das theoretische Wissen wurde uns von Philippe Frintz anhand von Tafelaufschrieben „à la Rudolf Steiner“ vermittelt Er brachte uns näher, wie man zu einem besseren Verständnis der Päparate durch Beobachtungen im Alltag gelangt Undverdeutlichte uns anhand von eindrücklichen Fotografien die Form des Lebendigen, z B die Entstehung der Mäander eines Flusslaufes Diese Spiralform nimmt auch das Wasser beim Rühren der Präparate an.
Gestärkt durch ein leckeres Mittagessen und einem Rundgang durch die Gärtnerei Willmann gingen wir über zum praktischen Teil, der Präparaterstellung Dazu stieß nun die Gruppe der Hausgärtner, welche uns tatkräftig und ohne Berührungsängste unterstützte Wir füllten Mist und gemahlenen Kiesel in Kuhhörner, Schafgarbe in eine Blase, Kamille in Därme und Löwenzahnin ein Rindergekröse. Dann vergruben wir alles an den zuvor ausgewählten Plätzen auf dem Gelände der Gärtnerei.
Wir fanden nun noch zusammen, um das Erlebte zu reflektieren und den Tag an einem Feuer ausklingen zu lassen. Nach Hause gingen wir mit der Anregung, die Augen offen zu halten für die größeren Zusammenhänge unserer alltäglichen Arbeit.  > Jahresbrief 2012 / C.G
Schafgarbe in Hirschblase

Schafgarbe in Hirschblase

Löwenzahn im Gekröse

Löwenzahn im Gekröse

Kamille in Därmen

Kamille in Därmen